Auswirkungen von Big Data auf das Gesundheitswesen

Big Data wirkt sich tiefgreifend auf die Gesundheitsbranche aus. Diese Veränderungen zeigen sich vor allem in der Erfassung, Speicherung und Analyse von Daten. Auch die Nachfrage nach Big-Data-Spezialisten im Gesundheitswesen ist innerhalb der letzten Jahre deutlich gestiegen.

Datenerfassung – Apps und mobile Technologie

Apps haben innerhalb der letzten Jahre zwangsläufig Einzug in unser tägliches Leben gehalten und auch die Gesundheitsbranche ist gegen den digitalen Trend nicht immun. Die praktischen Anwendungen auf mobilen Geräten ermöglichen es, biologische Daten wie die Körpergröße oder das Gewicht schnell und einfach einzugeben und zu speichern. So können anhand dieser Angaben die regelmäßigen Sporteinheiten und die tägliche Ernährung genau geplant werden. Mit Apps wie MyFitnessPal kann zudem der Barcode von Lebensmitteln gescannt werden, um ein tägliches, digitales Nahrungsmitteltagebuch zu führen.

Es wird immer leichter, anhand der großen Auswahl von Apps die eigene Fitness digital zu überwachen und zu analysieren. Manche Smartphones zeichnen sogar ganz ohne App die Anzahl der täglichen Schritte im Hintergrund auf. Auch zahlreiche andere Produkte, wie Fitbits, Garmin und Vioactive ermöglichen es, die eigenen Fitnessaktivitäten zu überwachen. Diese Geräte messen beispielsweise Ihren Herzschlag und verhelfen Ihnen somit zu einer gesünderen Lebensweise.

Noch vor zehn Jahren mussten wir unsere Nahrungsaufnahme händisch auf einem Notizbuch protokollieren, um einen Überblick über unsere Ernährung zu erhalten. Heutzutage gibt es hingegen zahlreiche Möglichkeiten, die täglichen Mahlzeiten zu kontrollieren und sich so einen Überblick zu verschaffen. Da sich die Verbrauchernachfrage nach solchen Anwendungen und Geräten auf einem Höchststand befindet, ist auch auf Seiten der Unternehmen der Bedarf an Fachkräften beispielsweise im Bereich Big Data sehr hoch.

Datenspeicherung und -analyse

Neben dem enormen kommerziellen Einfluss seitens der Verbraucher hat die beschriebene Entwicklung auch neue, nützliche Instrumente für die Gesundheitsbranche geschaffen. Gesundheitsfachkräfte wie Krankenpfleger oder Ärzte können Patienteninformationen mittels neuen Programmen wie Hadoop und Azure digital speichern. Dadurch erhalten sie ein einfaches und verlässliches Cloudformat für die Speicherung von Patientenprofilen.

Zudem können mit der Hilfe von Cloud-Technologien wie PowerBI, Qlikview und Tableau Dashboards und Grafiken erstellt werden, um Daten besser zu analysieren und visualisieren. Somit können Trends schneller prognostiziert werden und Gesundheitsfachkräfte einen besseren Einblick in Krankheitsverläufe und Gesundheitsdaten erhalten.

Big Data Spezialisten immer gefragter

Parallel zu diesen Entwicklungen steigt auch der Bedarf an Technikern und Analysten mit umfangreichen Fachkompetenzen im Bereich der Datenerfassung und Aufbereitung. Unternehmen wollen mit den neu geschaffenen Stellen Datenmengen konkret nutzbar machen, um ihre Dienstleistungen und die Patientenversorgung zu verbessern.

Dies belegt auch die Gehaltsumfrage von Real, in der es heißt: „Da jeden Tag eine große Anzahl an Daten erzeugt wird, suchen Unternehmen immer stärker nach erfahrenen Fachkräften, die sowohl Informationen erfassen und organisieren können, als auch die Fähigkeit besitzen, wertvollen Daten zu extrahieren.“ 

Egal ob Sie ein Unternehmen oder eine Fachkraft auf Stellensuche sind, hier bei Real können wir dafür sorgen, dass Ihre Wünsche und Profilanforderungen im Bereich Big Data erfüllt werden. Wenn Sie mehr über unsere angebotenen Leistungen erfahren möchten, klicken Sie hier, um sich mit uns in Verbindung zu setzen.

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